Erziehung

Das Thema Erziehung!

 

Eine gute Erziehung mit klaren und für das Tier verständlichen Regeln ist das wichtigste in der Mensch & Hund Verbindung und gewährleistet dem Tier später viele Freiheiten.

 

"Die Erziehung insbesonders im ersten Lebensjahr Ihres tierischen Begleiters bilden den Grundstock für ein langes und problemloses Zusammenleben."

 

Es gibt verschiedene  Trainingsarten! Egal ob sie sich denn Animal Learn, Clicker Training, Natural Dogmanship, Calming Signals nach Turid Rugaas etc.. nennt, jede Methode hat ihre Berechtigung, sowie ihre begeisterten Anhänger, wichtig ist letztendlich aber immer nur das positive Resultat und zwar, daß der Hund seinem Frauchen oder Herrchen gehorcht, also gut motiviert und freudig mitarbeitet.

 

 

Sie bekommen von uns einen optimal, liebevoll aufgezogenen und geprägten Welpen. Was aber aus diesem Hündchen wird, liegt alleine in Ihrer Hand!! Welpenschulen, in denen große Welpengruppen (ab ca. mehr als 8 Welpen) unterschiedlichsten Alters und Größe ohne Aufsicht und Korrektur durch einen fachlich versierten Trainer einfach nur wild spielen gelassen werden, meiden Sie bitte unbedingt. Suchen Sie sich bitte in diesem Fall eine andere Hundeschule.

 

 

"Augen auf, die richtige Hundeschule ist nicht immer die in der Nähe!"

 

Sollten Sie  gerne eine Welpenspielgruppe besuchen wollen, achten Sie bitte auf alters,-, temperaments,- und größenmäßig sinnvoll und passend zusammengesetzte Hundegruppen bis max. ca. 8 Welpen, die von einem guten Hundetrainer beaufsichtigt werden, der im Notfall auch korrigierend eingreifen würde.

Der Satz "die Welpen machen das schon alles unter aus", ist ein absolutes No-Go und würde mich zum sofortigen Verlassen der Stunde bewegen.

 

"Nun ist es so weit der kleine Welpe kommt ins Haus!"

Bis zur 16. Lebenswoche ist die wichtige Sozialisierungsphase. Was Welpen in dieser Zeit lernen, prägt sie ein ganzes Leben lang. Das gilt für positive Erlebnisse wie für negative, für schlechte Angewohnheiten wie für perfekt erlernte Kommandos.

 

Andersherum: Erfahrungen, die sie in dieser Zeit nicht machen, können später nur schwer nachgeholt werden.Das gilt für positive Erlebnisse wie für negative, für schlechte Angewohnheiten wie für perfekt erlernte Kommandos.

Um eine emotionale Achterbahn zu vermeiden, muß der Welpe wissen, wer sein "Leitwolf" ist. Zeigen Sie Ihrem Hund, daß er Ihnen vertrauen kann, daß Sie das Rudel führen können. Dazu bestehen Sie konsequent auf festen Regeln des Zusammenlebens, unterbrechen von sich aus das Spiel und bestimmen, wann gefressen wird. Wichtig ist, daß Ihre Familie am gleichen Strang zieht. Was der eine erlaubt, darf der andere nicht verbieten.

Und, der Ton macht die Musik. Geben Sie Kommandos mit fester Stimme, Lob mit freundlicher und Tadel mit strenger. Anschreien und Schlagen helfen nicht weiter. Der Welpe muß merken, daß es sich für ihn lohnt, wenn er gehorcht.

Loben ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. Doch Achtung, Welpen sind bestechlich. Manchmal tun sie nur dann etwas, wenn ein Lekkerbissen winkt. Beschränken Sie deshalb die Belohnungen für das gewünschte Verhalten nicht nur auf Lekkerlis. Ein Hund freut sich genauso über Streicheleinheiten und lobende Worte.

 

Die Erziehung beginnt!

 

1. Dem Welpen das Zwicken und Knappen abtrainieren! Wenn der Welpe beim Spiel zu fest zupackt, sofort laut "quietschen" und das Spiel beenden. So würde es auch der Welpe tun, wenn er von einem anderen Hund zu fest gezwickt wurde. Wenn Sie die Hand erschrocken wegziehen, schnappt der Welpe begeistert nach. Ignorieren Sie den Hund für einige Zeit und fordern ihn dann von sich aus zum Weiterspielen auf.

 

2. Dem Welpen das Hochspringen abgewöhnen! Welpen versuchen, durch Hochspringen ans menschliche Gesicht zu gelangen, um die Mundwinkel zu lecken. Sie wollen damit ihre Demut demonstrieren. Je mehr Sie darüber schimpfen, desto heftiger springt der Welpe, um Sie zu beruhigen und seine Unterwürfigkeit kundzutun. Wegschieben deutet der Welpe als Signal zum Spiel, mit dem er Ihre Aufmerksamkeit erringt. Abhilfe: Bleiben Sie regungslos stehen, reden Sie nicht mit dem Hund und schauen Sie ihn nicht an. Wenn er sich irgendwann hinsetzt, bücken Sie sich sofort und loben ihn.

 

3. Der Welpe allein daheim! So niedlich und schmeichelhaft die Anhänglichkeit Ihres Welpen auch ist, Sie müssen ihm möglichst früh beibringen, allein im Haus zu bleiben. Beginnen Sie mit der Übung nach einem ausgiebigen Spaziergang oder einem guten Fressen, denn dann ist der Welpe erschöpft und zieht sich in sein Körbchen zurück. Spielzeug und Kauknochen lenken ihn nach dem Aufwachen ab. Gehen Sie zunächst einfach nur zum Briefkasten oder zur Mülltonne und verabschieden Sie sich nicht. Hören Sie den Vierbeiner drinnen herzzerreißend wimmern, weisen Sie ihn von draußen durch ein "Nein!" zurecht. Für Ihre Wiederkehr wählen Sie einen Moment, in dem drinnen alles ruhig ist. Hat der Welpe brav auf Sie gewartet, loben Sie ihn ausgiebig. Dehnen Sie die Pausen zwischen Weggehen und Wiederkommen langsam aus.

 

   Einige Kommando´s

  • Hier, Rufen Sie den Welpen mit

       Namen und mit dem Kommando Hier!

       Dabei gehen Sie in die Hocke und zeigen

       ihm ein Leckerli. Sobald er angerannt

       kommt, erhält er seine Belohnung.

 

  • Sitz, Sie stellen sich mit einer Belohnung

       vor den Hund und halten diese über seinen Kopf.

       Dabei Sitz! sagen. Der Welpe wird versuchen,

       an das Leckerli heranzukommen und sich

       irgendwann hinsetzen, damit er es besser fixieren kann.

       Loben Sie ihn sofort überschwenglich,

       und geben Sie ihm das Leckerli.

 

  • Platz, anfangsposition hierfür ist Sitz!

       ziehen Sie nun das Leckerli vom Hund weg über den Boden.

       Der Welpe bückt sich mit dem Kopf nach vorne,

       um den Leckerbissen zu erwischen. Platz! sagen,

       wenn er sein Gesäß nach unten bewegt, bis er liegt.

 

  • Bleib, wenn der Welpe sitzt, entfernen Sie sich mit einen halben Schritt und sagen Sie Bleib!. Zurückgehen und loben, wenn er sich nicht von der Stelle gerührt hat. Vergrößern Sie langsam den Abstand zum Hund.

 

  • Aus, üben Sie dieses Kommando spielerisch.

       Der Welpe hat ein Spielzeug im Maul! Sie halten

       dem Kleinen ein Leckerlie vor die Nase,

       in dem Moment wo der Welpe das Spielzeug

       ausspuckt sagen sie Aus!

 

  • Fuß, Am besten üben Sie das Gehen an der Leine zunächst in der Wohnung, denn der Welpe sollte die Leine nicht als Folterinstrument sehen. Halten Sie ein Leckerli seitlich an ihren Oberschenkel, und zwar so, daß der Welpe es nicht erreichen kann. Gehen Sie einige Meter weit und lassen Sie den Welpen an lockerer Leine folgen, wobei Sie sich seitlich an den Oberschenkel klopfen und Bei Fuß!; rufen. Belohnen Sie den Welpen, wenn er brav neben Ihnen herläuft, ohne zu ziehen.

 

Jeder Welpe hat eine andere Persönlichkeit und lernt anders, mit viel Konsequents und Liebe wird aus dem frechen kleinen Bulli ein toller Lebenspartner! "Viel Spaß bei der Erziehung!"